Konzeption




vorschulischer Bereich - SVE

Die Aufgaben der Schulvorbereitenden Einrichtung wird im Folgenden beschrieben:

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Kinder im Vorschulalter entwickeln sich unterschiedlich. Verzögerungen und Störungen in der körperlichen, sprachlichen, seelischen und geistigen Entwicklung sind heutzutage oft zu beobachten. Wichtig ist, davor nicht die Augen zu verschließen, sondern möglichst frühzeitig geeignete Lern- und Entwicklungshilfen anzubieten, damit diese Kinder nicht den Anschluss verlieren und beim schulischen Lernen Erfolg haben.

Die Siebensternschule Selb bietet Hilfe für Kinder mit besonderem Förderbedarf in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) in Selb an.

Die SVE besuchen Kinder ab 4 Jahren. Sprachliche Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen sollen soweit wie möglich ausgeglichen werden durch:

  • spezielle Förderung
  • kleine Gruppen (ca. 10 - 12 Kinder)
  • Einsatz von Fachpersonal
    • Heilpädagogen
    • Studienräte im Förderschuldienst

Ziel ist es, den Kindern den Besuch der Grundschule zu ermöglichen. Sind vorhandene Rückstände bis zur Einschulung noch nicht ausgeglichen, können die Kinder in die Diagnose- und Förderklassen (DFK) aufgenommen werden.

Leitung:

SVE 1  Frau Landgraf-Reid

SVE 2  Frau Wilhelm-Frohring


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schulischer Bereich - Unterstufe :: Klassen der DFK

Die Diagnose- und Förderklassen (D F K) sind eingerichtet für Schüler mit


  • Lernschwierigkeiten,
  • Entwicklungsverzögerungen,
  • Teilleistungsschwierigkeiten,
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die noch nicht mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen können. Besonderer Wert wird auf eine exakte diagnostische Erfassung des Förderbedarfs gelegt. Auf diesen Erkenntnissen basiert die Förderung in Teilleistungsbereichen, die grundlegend sind für schulische Lernprozesse wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Stoff der 2 Grundschuljahre kann auf 3 Schuljahre verteilt werden. Dadurch bleibt Zeit für

  • individuelle Fördermaßnahmen,

  • therapieintegrierten und

  • multisensorischen Unterricht.


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schulischer Bereich - Mittelstufe :: Klassen 3 bis 6

Für Schüler mit besonderem Förderbedarf im Lernen sind die Mittelstufenklassen 3 bis 6 installiert.  Der Unterricht richtet sich nach dem Lehrplan der Schule zur Lernförderung.


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Lernziele und -inhalte werden am Förderbedarf der einzelnen Schüler ausgerichtet, die Lernstoffe auf Schwerpunkte konzentriert, der Lebensbezug wird gewährleistet, der Erfahrungsbereich der Schüler einbezogen.

Die Mittelstufe der Schule zur Lernförderung setzt sich aus der Förderstufe II (Klassen 3 und 4) und der Förderstufe III (Klassen 5 und 6) zusammen.

Die Jahrgangsstufen 3 und 4 schließen sich an den Besuch der Sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen oder einer anderen Förderform an. Der Anschluss an den erreichten individuellen Lern- und Leistungsstand des einzelnen Schülers wird durch die Verknüpfung von Lernzielen und Lerninhalten der ersten Förderstufe und der zweiten Förderstufe hergestellt. Im Zentrum der Förderung steht der Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten. Somit besteht die Notwendigkeit einer diagnosegeleiteten Förderarbeit.

Im Mittelpunkt des Unterrichts und der Förderung stehen Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen. Des Weiteren stellt die Gestaltung des Gemeinschaftslebens einen wichtigen Aspekt in dieser Förderstufe dar. Die Fähigkeit, mit anderen in Partner- und Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten, wird weiterentwickelt.

Die dritte Förderstufe (Jahrgangsstufen 5 und 6) legt ihr besonderes Gewicht auf die Hinführung zu einem zunehmend selbstständigen Lernen und einer Festigung der bereits erreichten Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit Gegenständen der Sachkunde ist möglich.

Durch die Erziehung, Unterricht und Förderung wird eine Ausweitung der Allgemeinbildung gesichert. Ferner wird die Konzentration, Ausdauer, Selbstständigkeit und das verantwortungsbewusste Handeln gefördert.

Wie schon in den Förderstufen I und II steht auch hier die individuelle Förderung der Schüler im Mittelpunkt. Das Erreichen der Lernziele und Lerninhalte orientiert sich am Förderbedarf der einzelnen Schüler. So wird der Lebensbezug gewährleistet und die Erfahrungswelt der Schüler einbezogen. Ebenfalls wird der Eigentätigkeit, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit der Schüler großes Gewicht beigemessen.


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schulischer Bereich - Oberstufe :: Klassen 7 bis 9 :: SDW

Die Sonderpädagogische Werkstattklassen (S D W) sollen auf Leben und Beruf mit dem Ziel der Integration in die Arbeitswelt vorbereiten. Der Unterrichtsschwerpunkt liegt auf Berufs- und Lebensorientierung (BLO).


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Der Kernbereich umfasst inhaltliche Elemente:

  • Arbeitslehre
  • berufswahlvorbereitender Förderunterricht
  • SOZIALES (Hauswirtschaft/Textilarbeit)
  • TECHNIK (Technisches Werken, Technisches Zeichnen, CAD)

Dazu kommen berufsbezogene und informationstechnische Kompetenzen.

Die 7. Jahrgangsstufe ist eine Vorbereitungsphase. Der schulische Unterricht dominiert, aber Betriebserkundungen eröffnen Einblicke in die Arbeitswelt.

Die 8. Jahrgangsstufe wird als Orientierungsphase betrachtet. Dabei wird der schulische Unterricht reduziert und die außerschulische Praxis erweitert. Es gibt einen wöchentlichen BLO-Tag und drei Blockpraktika bis zu 200 Stunden.

Die 9. Jahrgangsstufe ist die Individualisierungsphase. Mit den gleichen Schwerpunkten wie in der 8. Klasse. Die Schüler sollen sich jetzt aber gezielt auf ausgewählte Berufsfelder konzentrieren.

Die Fächer TECHNIK (GtP) und SOZIALES (HsP) werden grundsätzlich - bis auf die 9. Jahrgangsstufe - von Schülern und Schülerinnen im Turnus besucht.


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