Aktuelles und Neues




Ein weiterer Abschied an der Siebensternschule



Seit April 1987 lief Frau Gräf mit schnellen Schritten und aufgeweckten Blicken durchs Haus.

Keine Staubfluse kam ihr aus. 

Sind auch alle Fenster zu? Der Putzwedel findet jetzt zumindest in der Schule seine Ruh. 

Eine Ära ist zu Ende, Familie Gräf geht jetzt endgültig in Rente.


Die Siebensternschule verabschiedet sich herzlichst und mit großem Dank für die langjährige Unterstützung.


Osterüberraschung für Siebensternschüler


Über drei Monate ist es nun her, dass die Schülerinnen und Schüler der Siebensternschule zuletzt ihre Klassenzimmer betreten, ihre Lehrkräfte persönlich treffen und vor Ort gemeinsam mit ihren Mitschülern lernen konnten. 

Der Distanzunterricht an sich stellt alle Beteiligten vor unterschiedlichste Herausforderungen. Aber auch die Einschränkungen im Rahmen des Schullebens sind in diesen Zeiten nicht auszugleichen.​​​​​

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Es fehlen die gemeinsamen Pausen, Ausflüge, klassenübergreifende Schulfeiern und Projekte. Das zwischenmenschliche Miteinander ist besonders am Sonderpädagogischen Förderzentrum ein wichtiger Baustein für das soziale Lernen und gibt vielen Schülern und Schülerinnen Halt. Die verpassten Aktionen werden wohl kaum in Gänze nachzuholen sein.

Ein umso größeres Anliegen war es der Schulfamilie, ihren Schützlingen vor den wohlverdienten Osterferien noch eine kleine Freude zu bereiten. Mit Hilfe der großzügigen Unterstützung heimischer Firmen und Geschäfte gelang es, tolle Osterpäckchen für die Kinder und Jugendlichen von der SVE bis hin zur 9. Klasse zu schnüren. In den farbenfrohen Sunny Day Müslischalen der Rosenthal GmbH verstecken sich verschiedenste Hygieneartikel der Firmen DM und Rossmann, sowie Schreibwaren von Pending und Schreibwaren Popp. Edeka Egert, Eiscafé Cortina und der Förderverein der Siebensternschule sorgten dafür, dass auch der süße Zahn nicht zu kurz kommt. Die Osterpäckchen werden im Laufe der Woche über die Lehrkräfte an die Schüler verteilt.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die großzügigen Spender! Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern mit ihren Familien erholsame Osterferien und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in der Siebensternschule.

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und jetzt nochmal "offiziell"

Das Kollegium und die Schulfamilie in Vertretung durch die Schulleiterin der Siebensternschule versüßt mit dem Ertrag der Siebensternbienen unserem neuen Hausmeister den Anfang, wünscht einen „guten Start“, „viel Glück“ und wir hoffen sehr, dass uns unser neuer „hero“ sehr lange erhalten bleibt.


Georg Brandhorst im Ruhestand

Der erfahrene Pädagoge muss jetzt nicht mehr in die Siebensternschule.

Georg Brandhorst wurde am 12.Februar 2021 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Eigentlich hatte unser allseits geschätzter Kollege Georg eine große Abschiedsfeier mit dem ganzen Kollegium verdient. Aber wie so oft in diesen Tagen musste das Abschiednehmen im kleinen Kreis stattfinden.

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In der Laudatio auf sein pädagogisches Wirken wurde sein großes Engagement für seine Schülerinnen und Schüler und die Schule hingewiesen. Die Betreuung des deutsch-polnischen Jugendaustausches war Georg eine Herzensangelegenheit und er hat auch in diesem Zusammenhang schon angeboten, weiterhin für dieses Projekt zur Verfügung zu stehen. Auch betreute er zu jeder Tages- und Nachtzeit als Schulsystembeauftragter unsere Computer. Wenn man früh kam, war Georg schon da und wenn man ging, war Georg noch immer da. Zeit spielte für ihn in diesem Zusammenhang nie eine Rolle.

Georg Brandhorst brannte für seine pädagogische Arbeit und die Schule, aber er verlässt seine Wirkungsstätte nicht ausgebrannt.

Deshalb hat er angeboten, uns auch im Ruhestand in Form eines Lesepaten stundenweise zu unterstützen. Das macht uns als Schule mächtig stolz und wir freuen uns schon jetzt, den Menschen und Pädagogen Georg Brandhorst bald wieder in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Diesmal muss er nicht in die Schule, er kommt aus freien Stücken. Danke Georg.
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Herr Stoiber neuer Hausmeister

Seit dem 01.03.2021 hat die Siebensternschule ein neues Gesicht. 

Die Nachfolge des langjährigen Hausmeisters Günter Gräf hat Jochen Stoiber am 01.03.2021 angetreten.


Hausmeister-Urgestein geht in den Ruhestand

Günter Gräf verlässt die Siebenstern-Schule in Selb. Seit 1987 wirkte er dort. Da gibt es einiges zu erzählen.

„Lange Jahre hat er hier im Haus als Meister zugebracht und das eine oder andere mitgemacht.“ Diesen Reim hat Carola Walter, Schulleiterin des Privaten Sonderpädagogischen Förderzentrums - Siebensternschule Selb, aus einem Gedicht vorgelesen, das Lehrer Georg Brandhorst mit Hilfe ehemaliger Kollegen für den Hausmeister Günter Gräf zu dessen Verabschiedung verfasst hatte. Coronabedingt konnte die Würdigung der 34 Jahre langen Tätigkeit in „seinem“ Schulgebäude nur im kleinen Kreis erfolgen.

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Als der Schulkomplex im Sommer 1987 mitten im Selber Schulzentrum eingeweiht wurde, hatte Günter Gräf den letzten Bauabschnitt der Schule, die damals noch Private Schule für Lernbehinderte hieß, schon betreut. Carola Walter bezeichnete den gebürtigen Selber deshalb als „Urgestein der Schule“, der diese mit aufgebaut hat. In dem sehr persönlichen Gedicht wurde an viele Begebenheiten und unterschiedliche Tätigkeiten aus seinem Hausmeisterleben erinnert. „Sie kennen das Schulhaus bis in die letzte Ecke“, bescheinigte die Schulleiterin dem gelernten Mechaniker, der auch einen guten Draht zu den Schülern fand. Sie überreichte ihm unter anderem ein Geheft mit prägnanten Dokumenten über seine Zeit in der Schule, das zudem die besten Wünsche des Kollegiums und der Schüler für seinen Ruhestand enthielt.

Konrektor Steffen Pirck kennzeichnete Gräf als einen Hausmeister, auf den man sich stets verlassen konnte. Als Vertreter des Landratsamtes Wunsiedel nahmen Britta Mayer, Fachgruppenleiterin für Gebäudemanagement und damit auch zuständig für die Schulbauten, und Andreas Reinel an der Verabschiedung teil. „Die Hausmeister haben eigentlich eine ganz undankbare Stelle, weil die Verwaltung vom Schreibtisch aus etwas durchgibt, aber das Leben in der Schule einfach total anders ist. Ich habe viel von den Hausmeistern gelernt“, gestand Mayer ein. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei Günter Gräf, der beim Schulträger „Verein für das behinderte Kind im Landkreis Wunsiedel“ angestellt war, mit italienischen Zutaten für ein „Zwei-Personen-Menü“.

Sichtlich gerührt erzählte Günter Gräf humorvolle Anekdoten und Begebenheiten, die vorher im Gedicht anklangen. Und für die Schüler gab er beim Bezahlen im Pausenverkauf Mathe-Nachhilfe quasi umsonst. Mit vier Schulleitungen und unzähligen Lehrkräfte habe er nette Kontakte gepflegt und zur Schulverwaltung hatte er ein gutes Verhältnis. Seinen Dank richtete er auch an das Reinigungspersonal, zu dem seit dem Bestehen der Schule seine Ehefrau Christine zählt. Sie werde ihm Ende Mai in den Ruhestand folgen. „In der Ruhe liegt die Kraft!“ sei stets sein Motto gewesen. „Ich bin hier gerne in die Schule gegangen, es war eine schöne Zeit“, verabschiedete sich Gräf von „seiner“ Siebensternschule.

Text und Fotos - Gerald Lippert

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Cybermobbing – Was soll das denn sein?

Mobbing. Die meisten Schülerinnen und Schüler können mit diesem Begriff etwas anfangen. Es bedeutet, dass jemand absichtlich gemein zu jemandem ist und ihn verletzen will oder dies in Kauf nimmt. Allerdings geht es hier für die Schüler eher um eine direkte Auseinandersetzung. Was soll dann also dieses „Cyber“ überhaupt sein?

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Dieser für Schülerinnen und Schüler schwer zu greifende Begriff wurde den Klassen 5 bis 7 der Siebensternschule durch das Webinar „Recht im Internet – Cybermobbing“ der Rechtsanwältin Frau Stückmann nähergebracht. Anhand von sehr anschaulichen Beispielen aus ihrer täglichen Arbeit wurden die Schüler sensibilisiert sowie interaktiv zum Mitdenken angeregt. Die teilnehmenden Schüler standen hier schließlich im Vordergrund.

In den dargebotenen Beispielen wurde immer wieder innegehalten und die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Meinung äußern und Fragen beantworten. Jede Klasse musste sich auf eine bzw. mehrere Antworten einigen. Schnell wurde den Schülern bewusst, dass jeder unterschiedlich empfindet. Da das Webinar zeitgleich und live für andere Schulen zugänglich war, bekam man auch mit, dass die Schüler anderer Schulen teilweise auch andere Meinungen vertraten.

Stets wurden Ergebnisse von Frau Stückmann zusammengefasst und eingehend erläutert. Außerdem erklärte Sie kindgerecht, welche Strafen es für welches Vergehen gibt. Anfangs führte dies bei den Kindern teilweise zu weit aufgerissenen Augen und Ausdrücken der Verwunderung. Aber mit jedem dargelegten Fall erkannten sie mehr und mehr, dass Gewalt nicht nur körperlicher Natur ist, sondern auch seelischen Schaden verursachen kann.

Durch das entsprechend aufgebaute Webinar wurde den Schülern auch bewusst, dass ein Bild in einem sozialen Netzwerk hochzuladen gut überlegt sein muss. Egal welche Absicht man damit verfolgt. Schließlich wollten sie auch nicht, dass Bilder von ihnen selbst veröffentlicht werden – jedenfalls nicht ohne vorher gefragt zu werden.

Ein schnell geschriebenes Wort im Chat hat vielleicht noch Tage, Monate oder Jahre Auswirkungen auf ein Menschenleben. Ein Satz der für fast alle teilnehmenden Schüler vollständig unverständlich war, rückte am Ende des Webinars in greifbare Nähe. In der darauffolgenden Pause ließen etliche Schüler das Erlebte noch einmal Revue passieren und tauschten sich untereinander aus.

Für alle Teilnehmer, sowohl Schüler als auch Lehrer, war die Teilnahme ein Gewinn. Die Schulgemeinschaft der Siebensternschule dankt den Soroptimistinnen (Si-Club Luisenburg/Bad Alexandersbad), die uns dieses tiefreichende Erlebnis überhaupt erst möglich gemacht haben.
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Neue Schulleitung

Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 traten am Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ)  Selb drei neue Pädagoginnen ihren Dienst an.

Eine davon ist die neue Schulleiterin Carola Walter, die das Ruder vom ehemaligen Schulleiter Jörg Herzig übernimmt. 


Schulleiter Jörg Herzig verlässt die Siebensternschule

„Der Star geht - die Fans bleiben!“ Unter dieses Motto stellte der stellvertretende Leiter der Siebensternschule in Selb, Steffen Pirck, die feierliche Veranstaltung zur Verabschiedung des langjährigen Schulleiters Jörg Herzig, der die Schule zum Schuljahresende verlässt, um eine neue Stelle im Therapeutisch- Pädagogischen Zentrum in Hof anzutreten.

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Pirck begrüßte zu dieser Veranstaltung in der Aula der Siebensternschule trotz Corona-bedingter Einschränkungen neben dem Kollegium namhafte Ehrengäste, die es sich trotz Abstandsgeboten und teilweiser Mundschutzpflicht nicht nehmen ließen, dem scheidenden Schulleiter ihren Respekt und ihre Anerkennung seiner geleisteten Arbeit auszusprechen. Zwar musste die Feier ohne die sonst übliche persönliche Beteiligung der Schüler und weiterer Gäste stattfinden, der Intensität und würdigen Ausrichtung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Pirck betonte in seiner Ansprache die Menschlichkeit von Herzig, die positive Stimmung bei nahezu allen schulischen Belangen, die Netzwerkarbeit und die Kreativität bei der Schulausstattung sowie die Wertschätzung und Unterstützung der Arbeit des Kollegiums, welche die Schule zu der gemacht habe, die sie heute ist.

Landrat Peter Berek legte das Augenmerk in seiner Rede neben der Würdigung von Jörg Herzig als dem Gesicht der Schule auf die persönlichen Aspekte: Herzig, den er schon seit seiner eigenen Zeit als Bürgermeister kenne, sei motivierend für Andere gewesen, habe seine Aufgabe nicht als Job sondern als Berufung gesehen und so Schüler geprägt und Persönlichkeiten geformt und Schüler und Lehrer zusammengebracht. Der ausdrückliche Dank Bereks galt besonders der Arbeit der letzten Monate, den er mit einer Würdigung der Schulen im Landkreis insgesamt verband. Diese hätten die Corona-Krise bisher grandios gemeistert. Er sei stolz auf alle Schulen im Landkreis.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch berichtete von seinem Schreck, den er bekommen habe, als ihn Jörg Herzig in einem Anruf über seine geplante Veränderung informierte. Er habe sich gefragt, wie es denn nun mit der Schule weitergehe. Es brauche jemanden mit der Fahne in der Hand, einen Starken, der vorweg gehe – und das sei Herzig gewesen. Dieser habe zu allen Einrichtungen in Selb festen Kontakt gehalten, habe alle Absprachen umgesetzt und sei auf seriöse Art der Stadt immer freundschaftlich verbunden geblieben. Er, Pötzsch, selbst sei immer gern in diese Schule gekommen. Pötzsch betonte bei allem Bedauern sein Verständnis für den Veränderungswunsch von Herzig. Veränderungen im Leben seien notwendig und es sei völlig in Ordnung, in einer bestimmten Lebensphase etwas Neues anzustreben.

In einer weiteren Rede richtete Anja Lange, Vertreterin zweier mit der Schule verbundener Jugendhilfeeinrichtungen im Gut Blumenthal und in Franken bei Röslau, ein Grußwort an Jörg Herzig. Neben Anekdoten aus der Zusammenarbeit betonte sie aber auch, dass es Höhen und Tiefen gegeben habe und man sich habe zusammenraufen müssen. Jugendhilfe und Schule seien zwei konträre Systeme. Es seien aber immer gemeinsame Lösungen gefunden worden.

Helmut Lockenwitz, Organisator des Schülercafés Oase auf dem Gelände des Schulzentrums, das schulbezogene Jugendarbeit betreibt, sprach seinen Dank an Jörg Herzig für die offene und unkomplizierte Zusammenarbeit auch im Namen des Dekanats aus.

Michaela Wunderlich, Vorsitzende des Elternbeirats, betonte, dass Herzig immer ein offenes Ohr nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Eltern gehabt habe. 

In seiner Dankesrede berichtete Jörg Herzig über die Entwicklung der Siebensternschule von einer kleinen Schule mit einem überschaubaren Kollegium zu Anfang seiner Tätigkeit, deren Zukunft ungewiss gewesen sei, hin zu der etablierten Förderschule, die sie heute ist mit der doppelten Größe von damals. Er habe sich bemüht, der Schule ein Profil zu geben mit festen Angeboten, über die er in einer kleinen Diashow informierte. Erst vor kurzem sei die Siebensternschule zu einer “Schule ohne Rassismus“ ernannt worden. An seine Aufgabe sei er immer mit Herzblut herangegangen. „Teaching is heart work, not hard work“ sei sein Leitspruch gewesen, den er auch habe verwirklichen können, ohne sich zu verstellen. Er betrachte es als eine Ehre, Verpflichtung und Vergnügen, an dieser Schule Schulleiter gewesen zu sein.

In der vom Kollegium organisierten Veranstaltung wurde die besondere Wertschätzung, die Jörg Herzig genießt, u. a. durch die eingespielten Videobotschaften deutlich. Schüler aller Klassen kamen darin zu Wort mit kurzen Beiträgen und auch die Schulleiterkollegen der Nachbarschulen äußerten sich mit wohlwollenden Beiträgen. Die Pflege der Beziehungen zu diesen Schulen und die Wahrnehmung der Siebensternschule als fester Bestandteil des Schulzentrums waren Jörg Herzig immer ein besonderes Anliegen.

Zur Abrundung der Feier hatte sich das Kollegium einiges einfallen lassen: Unter anderem ein eigens auf ihn umgetextetes Lied - mit Mundschutz vorgetragen - ein großes Porträtfoto mit lauter eingearbeiteten Miniaturbildern all seiner Weggefährten und Schüler, eine kleine „Apotheke“ mit Hilfsmitteln für existenzielle Lebenssituationen und einen Bildband mit Situationen aus 12 Jahren Siebensternschule.

Beendet wurde die Feier mit einem Videorundgang durch die menschenleere Schule. Am letzten Schultag konnten sich im Corona-konformen Spalier schließlich auch alle Schüler von „ihrem Direktor“ verabschieden. Jörg Herzig ist gegangen – seine Fans bleiben.

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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

"Wir sind bunt" - im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhält die Siebensternschule Selb den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen. Eigentlich sollte diese Titelverleihung Teil eines großen Schulfestes mit den Eltern, vielen Gästen und vor allem mit allen Schülern stattfinden.

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Aufgrund der Corona Pandemie war dies nicht leider möglich. So erlebten nur ca. 60 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, dass ihre Schule  eine von 650 Schulen (davon 84 in Oberfranken) ist, die diesen Titel erhält. Die gesamte Schulfamilie verpflichtet sich somit zu einem toleranten und achtsamen Umgang.

Die beiden Moderatorinnen Frau Meier und Frau Purucker erinnerten in einer Rückschau mit Stellwänden und einer Fotoshow an die vielen Aktionen im Schuljahr. Die wenigen Gäste wurden mit dem Lied "Ich bin anders als er - na und!" stimmungsvoll begrüßt. Jede Schule braucht für dieses Projekt einen Paten. Im Fall der Siebensternschule ist dies die Eishockeymannschaft der Selber Wölfe. Ihr Vertreter Thomas Schramm verglich die multikulturellen Gegebenheiten der Siebensternschule mit seinem Verein. Herr Dr. Thomas Mück-Rönsch von der Regierung von Oberfranken lobte die Schulfamilie für ihr außerordentliches Engagement in politisch schwierigen Zeiten.

Höhepunkt für alle Anwesenden war natürlich die Enthüllung des Schildes und die Überreichung der Urkunde durch die Regionalkoordinatorin des Bezirkjugendringes Frau Katrin Müller. Sie erinnerte alle Anwesenden noch einmal daran, dass die Titelverleihung nicht der Abschluss des Projektes darstellt, sondern vielmehr der Startschuss für eine gute Zusammenarbeit und ein tolerantes Schulklima sein soll.

In einem Schlusswort bedankte sich der Schulleiter Jörg Herzig noch einmal bei allen Beteiligten und freute sich, dass bei allen aktuellen Einschränkungen zumindest ein kleiner Höhepunkt im zu Ende gehenden Schuljahr auf dem sonnendurchfluteten Pausenhof stattfinden konnte.

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